Im Barrique-Keller von Velis Vineyards erläuterte Kellermeister Clemens Engel (l.) der Besuchergruppe um den Bundestagsabgeordneten Jan Metzler (3.v.l.) das Konzept und Perspektiven des innovativen Unternehmens. Fotoquelle: Verbandsgemeinde Monsheim
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MONSHEIM (jk)– Für den rheinhessischen Bundestagsabgeordneten Jan Metzler (CDU) ist der Besuch in der Verbandsgemeinde Monsheim in den Sommermonaten bereits ein fester Bestandteil seiner jährlichen Terminplanung.

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„Ich freue mich immer besonders auf das interessante Programm, welches Bürgermeister Ralph Bothe und sein Team für diesen Tag zusammenstellen,“ bekundet Metzler. „Die Entwicklung dieser innovativen Verbandsgemeinde binnen eines Jahres ist bemerkenswert und die Anregungen, die ich vor Ort erhalte, sind eine wichtige Grundlage für meine Arbeit in Berlin.“

So begann auch der Informationsbesuch in diesem Jahr mit einem Meinungsaustausch im Konferenzraum der Anhäuser Mühle. Der Einladung von Bürgermeister Bothe waren der VG-Beigeordnete Bernd Kiefer sowie die Fraktionsvorsitzenden im VG-Rat Tobias Rohrwick (SPD), Peter Roncossek (Bündnis 90 / Die Grünen) und Michael Obenauer (FDP) ebenso gefolgt, wie der Geschäftsführer der Kommunalen Wohnungsbaugesellschaft WIM GmbH Klaus Krämer.

Jan Metzler berichtete zunächst über die Einschätzungen auf Bundesebene hinsichtlich der Energieversorgung in den Herbst- und Wintermonaten sowie die geplanten Maßnahmen zur Vermeidung von Energie-Engpässen und zur Entlastung der Bürgerinnen und Bürger. Diskutiert wurden in der Runde darüber hinaus weitere Folgen der Corona-Pandemie und des Krieges in der Ukraine sowie deren Auswirkungen auf die kommunalen Gebietskörperschaften.

Erste Station des Besuchsprogramms war das kürzlich fertiggestellte Mehrparteien-Mietshaus der WIM GmbH. Hier konnte sich der Abgeordnete vom hohen Ausstattungsstandard der Wohnungen überzeugen und von einer Mieterin aus erster Hand erfahren, wie eng das Angebot bezahlbarer Wohnungen derzeit in der Region ist. Die berufstätige alleinerziehende Mutter hatte über Monate nach einer Wohnung gesucht, die sowohl bezahlbar, als auch zumutbar ist. Klaus Krämer verdeutlichte, dass für die zehn geförderten Wohnungen fast 100 Bewerbungen allein aus der Verbandsgemeinde eingegangen seien. Dies zeige den enormen Bedarf. In der VG gäbe es zwar durchaus noch geeignete Grundstücke für weitere Projekte, aber unter den derzeitigen Rahmenbedingungen sei der Bau nicht wirtschaftlich darstellbar. Metzler nahm die Erkenntnis mit, dass nur eine deutliche Erhöhung der Förderungen durch Bund und Land hier Abhilfe schaffen könne.

Nach einer Besichtigung des Weinkellers und der Vinothek von „Velis Vineyards“ in Flörsheim-Dalsheim folgte der Besuch im weitgehend fertiggestellten Gesundheitszentrum “GeZeMo” in Monsheim. Im Sanitätshaus Kniel erkundigte sich der Abgeordnete nach ersten Erfahrungen und möglichen Synergieeffekten am neuen Standort und erfuhr in der Physiotherapiepraxis „aktiv & gesund“ mit welch modernen Trainings- und Therapiemethoden hier gearbeitet wird. Kreishandwerksmeister Bernd Kiefer zeigte sich besonders an den Angeboten für betriebliches Gesundheitsmanagement interessiert und möchte zukünftig verstärkt Kooperationen zwischen Arbeitgebern und Physiotherapeuten anregen.

Nach einer kurzen Sachstandsinformation an der Baustelle der Rheinhessenhalle empfing Isabel Bicking, Marketing-Chefin bei TST und aktuell mit ihrem Team auch zuständig für das Event-Management, die Besuchergruppe im „Eindruckwerk“ in Monsheim. Neben einem Rundgang durch die Räume der neu eröffneten hochkarätigen Event-Location wurden in der Runde die Chancen für die Region erörtert, welche sich aus den vielfältigen Veranstaltungsangeboten des „Eindruckwerks“ – auch in Kombination mit der Rheinhessenhalle – ergeben können.

Bürgermeister Bothe regte eine Kooperation mit dem am Bahnhof Flörsheim-Dalsheim geplanten Hotel an und möchte einen Dialog der Investoren vermitteln.Am Ende eines hochinteressanten Nachmittags dankte Jan Metzler seinen Gastgebern und zeigte sich überzeugt, dass die Gespräche des Tages weitere Impulse gesetzt haben. Diese gilt es nun zu intensivieren, um möglichst schon beim Besuch im kommenden Jahr erste Ergebnisse vorstellen zu können.

Quelle: Verbandsgemeinde Monsheim

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