Symbolfoto Polizei (pixabay)
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Wörrstadt (jk) – Ladung und Lkw-Technik waren gestern die Schwerpunkte bei Kontrollen der Verkehrsdirektion Wörrstadt auf der Autobahn A61.

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Insgesamt 14 Lkw hatten die Spezialisten für den gewerblichen Güter- und Personenverkehr auf einem Parkplatz bei Bornheim angehalten. 13 Fahrzeuge mussten beanstandet werden, bei fünf waren die Mängel so gravierend, dass sie nicht mehr weiterfahren durften.

Ein polnischer Kleintransporter war gleich um 47 Prozent überladen, statt der erlaubten 3.500 Kilogramm brachte er 5.160 auf die Waage. An einem Rad eines niederländischen Sattelzuges fehlten zwei Schrauben, so dass es nur noch eine Frage der Zeit war, bis es sich löst. Besonders zu beanstanden war ein slowenischer Sattelzug. Er kam aus Italien und hatte 5 Stahlröhren mit einem Gewicht von 23,5 Tonnen geladen. Die Röhren waren so schlecht gesichert, dass sie sich bereits lose gerüttelt hatten und jederzeit von der Ladefläche rollen konnten. Dazu war das Bremssystem defekt und der 26-jährige Fahrer hatte die vorgeschriebenen Pausen nicht eingehalten. Dass auf dem langen Weg von Italien kein Unglück geschehen ist, grenzte schon fast an ein Wunder. Die Weiterfahrt kann der Mann aus Lubljana erst antreten, wenn er ausgeruht ist, die Bremsanlage repariert und die Ladung mit einem Kran umgeladen und neu gesichert ist. Der slowenische Spediteur und der italienische Verlader streiten sich zur Zeit noch darum, wer dafür verantwortlich ist.

Quelle/red: Verkehrsdirektion Mainz

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