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Mainz (jk) – Das Gebäude der ehemaligen FH in Mainz-Gonsenheim soll das Corona-Impfzentrum in der Landeshauptstadt Mainz werden. Bereits Mitte Dezember soll dieses vorbereitet sein, sodass ab dem Tag der Auslieferung eines Impfstoffes ein freiwilliges Impfen in Mainz möglich sein wird.

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Für die anstehenden Corona-Impfungen sollen in Rheinland-Pfalz bis Mitte Dezember 2020 etwa 36 Zentren geschaffen werden. Eines der Impfzentren wird in der Landeshauptstadt Mainz errichtet. Auf Basis der vom Land vorgegeben Anforderungen hat der Verwaltungsstab der Stadt Mainz jetzt den Standort festgelegt. Das Gebäude der ehemaligen FH in Mainz-Gonsenheim wurde für das Zentrum ausgewählt, weil es sowohl mit öffentlichen Verkehrsmitteln als auch per PKW sehr gut erreichbar ist. Das Gebäude ist im städtischen Eigentum, barrierefrei und ab sofort verfügbar. Anders als ein temporärer Zeltaufbau, beispielsweise auf einem Messegelände, handelt es sich hierbei um ein bestehendes unwetterfestes Gebäude inklusive Infrastruktur. Strom-, Wasser- und Abwasseranschlüsse sowie Heizung, Internetanbindung, Brandmeldeanlage und Sanitäranlagen sind bereits vorhanden und sofort nutzbar. Aufgrund der Lage und der Erschließung des Grundstücks ist es leicht mit einem Sicherheitsdienst gegen unbefugten Zutritt abzusichern. Die vorhandene kleinteilige Raumaufteilung ermöglicht den Parallelbetreib mehrerer Impfkabinen unter Einhaltung von Hygienemaßnahmen und Gewährleistung der Intimsphäre.

Bis zum 15. Dezember 2020 soll das Impfzentrum einsatzbereit sein. Unter der Leitung der Feuerwehr Mainz bereitet derzeit eine ämterübergreifende Arbeitsgruppe den Aufbau vor. Die Kosten für das Impfzentrum werden von Bund und Land übernommen.

Wie viele Personen täglich geimpft werden können, hängt zunächst von der Zahl der Impfdosen ab, die die Landeshauptstadt Mainz zugeteilt bekommt. Derzeit wird für den Start mit etwa 200 Impfungen pro Tag kalkuliert. Das Impfzentrum ist jedoch so konzipiert, dass durch die Nutzung von weiteren Räumen bis zu 1.000 Personen täglich geimpft werden können.

Die Terminvergaben für die Impfungen sollen über eine zentrale Stelle mit landesweit einheitlichen Kriterien erfolgen. Dazu wird vom Land Rheinland-Pfalz eine Terminvergabestelle eingerichtet.

Oberbürgermeister Michael Ebling: „Wir arbeiten mit Hochdruck an Fertigstellung des betriebsfertigen Impfzentrums, denn mit den Impfungen verbinden wir die Hoffnung, dass wir im kommenden Jahr schrittweise wieder zur Normalität zurückkehren können. Es erfüllt mich mit Stolz, dass die Mainzer Firma BioNTech die erste Firma auf der ganzen Welt ist, die einen Impfstoff gegen das Corona¬virus entwickelt hat. Dank der Mainzer Forscherinnen und Forscher und der im Aufbau befindlichen Impfzentren blicken sehr viele Menschen jetzt positiver in die Zukunft und auf das neue Jahr.“

Quelle: Stadt Mainz