Fotoquelle: Mainzer Stadtwerke AG

Mainz (jk) –  Der Ausbau der digitalen Infrastruktur in Mainz und die Breitbandanbindung
der Mainzer Schulen kann schneller umgesetzt werden, als ursprünglich geplant.

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Die Mainzer Breitband GmbH hat jetzt die entsprechende öffentliche Ausschreibung der
Kommunalen Datenzentrale Mainz (KDZ) gewonnen und wird bis Herbst kommenden Jahres knapp 50 staatliche Mainzer Schulen an das hochleistungsfähige Glasfasernetz anschließen. Das umfangreiche Infrastrukturprojekt wird in Zusammenarbeit mit der Mainzer Netze GmbH realisiert. Diese ist – wie die Mainzer Breitband GmbH – eine Tochter der Mainzer Stadtwerke AG. Für die einzelnen Schulen wurden garantierte Bandbreiten zwischen 100 und 500 Mbit/s beauftragt.

„Eine hochleistungsfähige Internetanbindung der Schulen ist sowohl für das Lernen in
der Schule als auch das Lernen von zu Hause wichtig“, erläutern der Stadtwerke-
Vorstandsvorsitzende Daniel Gahr und Breitband-Geschäftsführer Eivind Dugstad.
„Die Mainzer Stadtwerke haben durch Ihre Nähe zu der Mainzer Bevölkerung ein
hohes Interesse, zukunftsorientiertes Lernen zu ermöglichen.“ Zum einen soll durch
den Ausbau des Glasfasernetzes die digitale Mediennutzung über eine hohe
Datenübertragungsrate in den Schulen ermöglicht werden. Zum anderen wird durch
den Glasfaseranschluss sichergestellt, dass Schülerinnen und Schüler von Zuhause
auf schulinterne Plattformen zugreifen können. Den Breitband-Ausbau der Mainzer Schulen hatte die Mainzer Breitband GmbH bereits im vergangenen Jahr gestartet. 2019 wurden zunächst acht staatliche und drei private Schulen angeschlossen.

2020 sollten ursprünglich elf weitere Schulen folgen
und mittelfristig dann alle anderen staatlichen Schulen. Das ehrgeizige Ziel lautet nun,
möglichst alle Schulen in der Landeshauptstadt bis Herbst 2021 ans Glasfasernetz
anzuschließen – das wären dann über 50 Mainzer Schulen. Darüber hinaus besteht
mittelfristig das Ziel, weitere Gebäude mit Glasfaser auszustatten, beispielsweise
Gewerbegebiete, Bürgerhäuser oder Museen.

Die Mainzer Breitband GmbH verlegt pro Jahr rund 40 Kilometer Glasfaserleitungen in
Mainz und nutzt dabei auch vorhandene Lehrrohre, die die Mainzer Netze GmbH bei der
Sanierung und dem Ausbau der Strom-, Gas- und Trinkwassernetze mitverlegt. Das spart
Zeit und Geld und verhindert, dass Straßen doppelt aufgerissen werden müssen. Doch
nicht nur die Schulen können von dem Ausbau des Netzes profitieren.
Ist ein Glasfaserkabel erst mal in den Haupttrassen verlegt, kann man in der Regel die
umliegenden Wohn- und Gewerbegebiete relativ schnell versorgen. Daher ist der
Ausbau des Glasfasernetzes auch für Gewerbe, Wirtschaftsbetriebe oder andere
öffentliche Einrichtungen interessant.

Oberbürgermeister Michael Ebling: „Der Umgang mit IT-Technologien ist heute eine der
wichtigsten Schlüsselkompetenzen und wird auch zukünftig immer mehr an Bedeutung
gewinnen. Deshalb ist es wichtig, dass Kinder und Jugendliche bereits in der Schule den
verantwortungsvollen, souveränen und sinnvollen Umgang mit Computer, Tablet und
Smartphone erlernen. Ich bin froh, dass die Mainzer Stadtwerke AG, genauer die
Tochtergesellschaft Mainzer Breitband GmbH, gemeinsam mit der KDZ die Mainzer
Schulen mit moderner Glasfasertechnik an das Breitbandnetz anschließt und so die
Grundlage schafft, dass es mehr technische Möglichkeiten für die Unterrichtsgestaltung
gibt.“

Die Kommunale Datenzentrale stellt den IT-Betrieb für die Landeshauptstadt Mainz
sicher und bietet darüber hinaus Hosting Dienstleistungen für verschiedene
landesweite Verwaltungsverfahren in ihrem ISO 27001 zertifizierten Rechenzentrum
an. Wirtschafts- und Liegenschaftsdezernentin Manuela Matz: „Ich freue mich sehr, dass der Ausbau der digitalen Infrastruktur in Mainz und die Breitbandanbindung der Mainzer
Schulen schneller umgesetzt werden kann als ursprünglich geplant und damit weiter
​voranschreitet. Das ist ein tolles Signal und ein wichtiges Zeichen sowohl für die Schulen
als auch für den Wirtschaftsstandort Mainz und die Unternehmen. Wie wichtig schnelles
Internet in der heutigen Zeit ist, erfahren wir aktuell gerade aufgrund der Corona-Krise.
Die Nachfrage nach digitalen Angeboten ist riesengroß und die Bedeutung des Internets
hat noch einmal zugenommen. Um aber digital unterwegs zu sein, ist ein
hochleistungsfähiges Breitbandnetz zwingend erforderlich. Zwar gibt es an einigen Stellen
immer noch Nachholbedarf, insgesamt ist die Stadt Mainz bei diesem Thema aber auf
einem sehr guten Weg.

Die Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen bei der Mainzer
Breitband GmbH und der Mainzer Netze GmbH ist hervorragend. Es ist unser
gemeinsames Ziel, das Glasfasernetz in unserer Stadt weiter so schnell wie möglich
auszubauen. Daran arbeiten wir gemeinsam.“ Schuldezernent Dr. Eckart Lensch: „Das ist eine gute Botschaft für unsere Mainzer Schulen. Die Medienkonzepte liegen in der Schublade und warten auf ihre Umsetzung.
Mit dem Breitbandausbau wird das digitale Unterrichten und Lernen an unseren Schulen
weiter verbessert.“

Quelle: Pressemitteilung Mainzer Stadtwerke AG