Symbolfoto (fotolia.de)

MAINZ (red.) – Am 24.04.2017 wurden zwischen am 15:00 Uhr und Mitternacht Sonderstreifen der Kriminalpolizei, unterstützt von Polizeibeamten der Bereitschaftspolizei, an Brennpunkten im Stadtgebiet Mainz (Schwerpunkte Bahnhof, Haschwiese und Bleichenviertel sowie Rheinufer) eingesetzt. Die Maßnahme dient der Bekämpfung der Rauschgiftkriminalität.

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Ergebnis: Insgesamt wurden 98 Personen kontrolliert, davon hatten 32 Personen bereits polizeiliche Erkenntnisse, 15 davon im Bereich Betäubungsmittel. 76 Personen wurden durchsucht. Angefertigt wurden neun Strafanzeigen, einmal wegen Handels, der Rest wegen Besitzes von Betäubungsmitteln. Die aufgefundenen Betäubungsmittel wurden sichergestellt.

Beispiele/Besonderheiten:

Gegen 17:31 Uhr wurde in der Kaiserstraße ein 33-jähriger Mann kontrolliert, weil er zuvor einer Personengruppe kleine silberfarbene Plomben angeboten hatte. Als der Mann die Beamten bemerkte, warf er mehrere silberfarbene Plomben in einen Busch und schrie herum. Er wurde ergriffen und gefesselt. Im Busch konnten vier silberfarbene Plomben mit grünlicher, pflanzlicher Substanz festgestellt werden. Als die Beamten ihn durchsuchten, wurde noch eine weitere Blombe mit grünlicher Substanz aufgefunden und ebenfalls sichergestellt, der Mann wurde zur Dienststelle verbracht.

Um 23:40 Uhr wurde eine Personengruppe von 3 Personen in der Kaiserstraße kontrolliert. Bei der Durchsuchung eines 27-jährigen Mannes wurde in einer Tasche seiner Daunenweste eine transparente Cliptüte mit einer grünlichen Pflanzensubstanz festgestellt. Er gab an, dass es sich um Marihuana für den Eigenbedarf handele.