Das Bahngelände 1912. Quelle: Heimatverein Bingerbrück

BINGEN (red.) – Reise in die vergangene Zeit

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Am Sonntag, den 6. Oktober 2019, startet für dieses Jahr das letzte Mal die kulturhistorische Führung „Wo früher Gleise lagen“ im Park am Mäuseturm. Ralf Lippert nimmt die interessierten Gäste in einem 90-minütigen gemeinsamen Rundgang mit auf die Suche nach Spuren aus der vergangenen Zeit am Tor zum UNESCO-Welterbe. An verschiedenen Stationen und Original-Schauplätzen werden interessante Fakten über den ehemaligen wichtigen Bahnknotenpunkt Bingerbrück weitergegeben und erstaunliche Geschichten über den Mäuseturm, die Burgruine Ehrenfels und andere historischen Stätten am Binger Loch erzählt.

Parallel ist im Stellwerk noch bis zum 12. Oktober die Ausstellung „Bingerbrück im Bombenhagel“ des Heimatvereins Bingerbrück zu sehen, die mit historischen Aufnahmen und Dokumenten an die verheerenden 1944er Bombenangriffe über Bingerbrück und das Bahngelände erinnern. Ralf Lippert wird im Rahmen der Führung auch einen Streifzug durch die Sonderausstellung anbieten.

Gestartet wird um 15.00 Uhr im Stellwerk Mensch | Natur | Technik im Park am Mäuseturm. Die Führung ist kostenlos und ohne Anmeldung.

Wer sich in die Millionen Jahre alte Geschichte der Region weiter vertiefen möchtet, erhält in der multimedialen Erlebnisausstellung des Stellwerks Mensch| Natur | Technik vielfältige Möglichkeiten. Das Stellwerk hat immer dienstags bis sonntags von 11 – 17 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei. Montags ist Ruhetag.

Weitere Informationen gibt die Stadtverwaltung Bingen, Umweltabteilung, umweltabteilung@bingen.de , 06721/184-134 (Mo. – Fr.). www.stellwerk-bingen.de .