Der Linienbus sollte nach Corona zur Weiterbildung der Feuerwehr Mommenheim dienen. Jetzt wurde er beschädigt. Quelle: Facebook/Feuerwehr Mommenheim
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Mommenheim (jk)- Nach jahrelanger Suche wird die Feuerwehr Mommenheim endlich fündig.

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Vor zwei Wochen konnten sie einen alten Linienbus in Undenheim abstellen. Dieser verweilt dort vorerst, bis die Floriansjünger wieder ihren Übungsbetrieb aufnehmen dürfen. Ein alter Linienbus zum beüben verschiedener Szenarien, an der ein solcher Bus beteiligt ist, ist für eine Feuerwehr nicht leicht zu bekommen und doch so wichtig. Doch die Freude darüber hat nicht lange angehalten.

Am Freitag mussten die Mommenheimer Wehrleute feststellen, dass der Bus mutwillig beschädigt wurde. Scheiben wurden beworfen, teilweise sogar komplett eingeworfen. Er wurde mehrfach mit der Zahl “278” besprüht, so in einem Facebookpost der Mommenheimer Wehr am Sonntagabend. Den Bildern nach zu urteilen wurde auch im Inneren schwer gewütet.

Der Ärger ist verständlicherweise groß, so hatten die Wehrleute geplant, mehrere Übungen aller Wehren der Verbandsgemeinde Rhein-Selz mit dem Schwerpunkt technische Hilfe durchzuführen, dazu auch Großübungen mit Ortsvereinen des Roten Kreuzes. Solche Übungen sind für eine Hilfsorganisation von großer Bedeutung. So können sich die Einsatzkräfte optimal auf den Ernstfall vorbereiten.

Der Vorfall wurde mittlerweile zur Anzeige gebracht und die Feuerwehr bittet um Mithilfe aus der Bevölkerung. Hinweise zur Aufklärung sollten direkt an die Polizei weitergegeben werden.

Auch wir aus der Rheinhessen-News Redaktion sind entsetzt über solche Taten, gerade weil es sich bei der Feuerwehr Mommenheim, wie bei den meisten Feuerwehren in Rheinhessen um eine Freiwillige Feuerwehr handelt, die sich ehrenamtlich in den Dienst der Allgemeinheit stellen.

 

 

 

 

 

 

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