Startschuss für den Erweiterungsanbau. An den Spaten (v. li.) die Beigeordnete Sebastian Hamann und Jens Voll, Bürgermeister Ulrich Mönch, Einheitsführer Kai Krick, Wehrleiter Marco Umlauf und Oberbürgermeister Thomas Feser. Quelle: Stadt Bingen

BINGEN (red.) – Als „Symbol für die Zukunft“ bezeichnete Oberbürgermeister Thomas Feser den symbolischen Spatenstich für den Erweiterungsanbau des Kempter Feuerwehrgerätehauses. Dieser Anbau war notwendig geworden, da der Mannschaftstransportwagen seinen ursprünglichen Platz in der 2016 eingeweihten Wagenhalle an das Katastrophenschutzfahrzeug GW Dekon P2 abgegeben hat.

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Der Anbau (eine reine Betonkonstruktion, Innenmaße 5,50 mal 12,50 Meter) erfolgt an der Süd-Ost Fassade, er soll an der Vorderseite bündig zum Bestandsgebäude anschließen und wird nach hinten verlängert. Der Erweiterungsbau bekommt eine Heizung, um die Frostfreiheit zu gewährleisten sowie ein an der Südseite öffenbares Fenster zum Lüften. Von außen gelangt man durch ein Sektionaltor, von innen über eine zweiflügelige Verbindungstür zum Bestandsbau. Der Rohbau-Charakter wird im Innenraum erhalten bleiben.

Im Haushalt angemeldet sind Gesamtmittel in Höhe von 180.000 Euro, wobei ein Landeszuschuss in Höhe von rund 36.700 Euro gewährleistet wird. Des Weiteren übernimmt die Feuerwehr Kempten die Kosten für den Innenausbau in Höhe von circa 35.000 Euro. Die Fertigstellung ist für den kommenden Sommer vorgesehen.

Oberbürgermeister Thomas Feser nutzte die kleine Feierstunde auch, um auf die Zu-sammenlegung der Bingerbrücker und Binger Feuerwehr einzugehen. Er begrüßt dieses Bestreben sehr, doch im Moment stünden weder der passende Platz noch die benötigten finanziellen Mittel in greifbarer Nähe. „Wir arbeiten gemeinsam an einer entsprechenden Lösung, aber wir müssen pragmatisch bleiben und sehen, was möglich ist. Ich freue mich sehr, dass die beiden Wehren diesen Schritt gehen wollen und wir werden sie von Seiten der Verwaltung auch nach allen Möglichkeiten unterstützen. Aber eine genaue Prognose bis wann dies von statten geht, kann ich im Moment nicht geben.“