Landrat Thomas Barth besuchte gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung der Kreisverwaltung und der Geschäftsführerin der Handwerkskammer Rheinhessen, Anja Obermann, die Zimmerei Schmitt. (Foto: Kreisverwaltung Mainz-Bingen)

MAINZ-BINGEN (red/kvmz/f) – Wie Handwerksbetriebe Fachkräfte gewinnen und zugleich Tradition bewahren, zeigte sich beim Besuch von Landrat Thomas Barth in der Zimmerei Schmitt in Gau-Algesheim. Gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung der Kreisverwaltung Mainz-Bingen und der Geschäftsführerin der Handwerkskammer Rheinhessen, Anja Obermann, informierte er sich am Firmensitz über die Entwicklung des Unternehmens und den Bedarf an qualifizierten Beschäftigten. Der Austausch diente dazu, den Betrieb persönlich kennenzulernen und die Bedeutung des Handwerks für den Landkreis zu unterstreichen.

Im Gespräch mit Geschäftsführer Jerome Schmitt, den Mitarbeitenden und Frau Obermann standen die Herausforderungen der Fachkräftesicherung ebenso im Mittelpunkt wie die erfreuliche Entwicklung des Unternehmens. Seit seiner Gründung im Jahr 2017 ist die Zimmerei von einem Ein-Mann-Betrieb auf heute zwölf Beschäftigte angewachsen. Fünf Auszubildende erlernen derzeit im Unternehmen ihr Handwerk.

„Gut ausgebildete Fachkräfte sind das Fundament eines starken Handwerks. Betriebe wie die Zimmerei Schmitt zeigen eindrucksvoll, wie Ausbildung, Tradition und Innovationskraft zusammenwirken und damit die Zukunft unserer Region sichern“, betonte Landrat Thomas Barth.

Die Zimmerei Schmitt fertigt Dachstühle weiterhin in handwerklicher Tradition mit händischem Zuschnitt und bietet darüber hinaus Leistungen in den Bereichen Schreinerei und Spenglerei, Fachwerkbau und Sanierung, Zimmerer- und Dachdeckerarbeiten sowie Möbelrestaurierung an. Für ihr besonderes Engagement in der Ausbildung zeichnete die Handwerkskammer den Betrieb als „Ausgezeichneten Ausbildungsbetrieb 2025“ aus.

Auch über außergewöhnliche Projekte wurde gesprochen: So errichtete das Unternehmen 2019 zusätzliche Holzdächer und Überdachungen im Wartebereich der Katapultachterbahn „Taron“ im Phantasialand. (Quelle: Kreisverwaltung Mainz-Bingen)