Symbolfoto

Osthofen (jk)-Um möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern des Landkreises Alzey-Worms und der Stadt Worms wohnortnah eine Möglichkeit zu geben, sich an einer zentralen Stelle auf das Coronavirus testen zu lassen und damit gleichzeitig die niedergelassenen Ärzte und Kliniken zu entlasten, bauen der Landkreis Alzey-Worms und die Stadt Worms in Zusammenarbeit mit dem DRK Kreisverband Alzey und der Feuerwehr derzeit eine „Drive-In“ Abstrich-Teststelle in einem Zelt in Osthofen, auf dem Parkplatz der Wonnegauhalle, auf.

Anzeige

Ab Samstag können hier Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis Alzey-Worms und der Stadt Worms ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung, einen Testabstrich durchführen lassen.

Wer Krankheitssymptome zeigt, die auf eine Infektion mit dem Coronavirus hindeuten, nimmt möglichst telefonisch Kontakt mit dem Hausarzt aus. Dieser stellt die Indikation und faxt eine Überweisung zur Osthofener Teststelle. Die dort beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter rufen dann den Patienten an und vereinbaren einen Termin zur Testung in Osthofen. Das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Alzey-Worms weist ausdrücklich darauf hin, dass ein Test nur dann durchgeführt werden kann, wenn zuvor die Überweisung des Arztes eingetroffen und ein Termin vereinbart wurde. Bürgerinnen und Bürger, die ohne Termin anreisen, müssen aus organisatorischen Gründen und aus Gründen der Sicherheit abgewiesen werden.

Die Abstrich-Teststelle öffnet erstmals am Samstag, 21. März, 12 bis 15 Uhr und 17 bis 20 Uhr und ist auch am Sonntag, 22. März ausnahmsweise geöffnet. Ab Montag, 23. März, sind die Öffnungszeiten Montag bis Samstag, 12 bis 15 Uhr und 17 bis 20 Uhr, immer nur nach vorheriger Terminvereinbarung. „Mit der Abstrich-Teststelle in Osthofen haben jetzt wesentlich mehr Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich zeitnah auf eine Infektion mit dem Corona-Virus testen zu lassen“, betonen Landrat Heiko Sippel und Oberbürgermeister Adolf Kessel. Neben den Amtsärzten des Gesundheitsamtes, Mitarbeitern der Kreisverwaltung, der Stadtverwaltung Worms, des DRK-Kreisverbandes Alzey und der Feuerwehr sowie der Ordnungsbehörden und der Polizei haben sich auf Aufruf der Kreisverwaltung mittlerweile mehr als 90 Bürgerinnen und Bürger, die meisten aus medizinischen Berufen, bereit erklärt, ehrenamtlich mitzuhelfen. „Wir sind überwältigt von der großen Hilfsbereitschaft aus der Bevölkerung und danken herzlich dafür. Jede helfende Hand wird benötigt und trägt dazu bei, die Situation bestmöglich zu meistern“, so Heiko Sippel.  (Pressestelle KV Alzey-Worms)