Oberbürgermeister Thomas Feser unterstützt gerne die Aktion von M.u.T, die ihm die Vorsitzende von M.u.T., Monika Göttler (2. v. re.) und die beiden M.u.T.-Bereitschaftsdienstlerinnen Petra Cataldi (re.) und Anja Wyrwa vorstellten. (Foto: Stadt Bingen

BINGEN (red) – Ein freilaufender Hund, eine vermisste Katze oder ein flatternder Kanarienvogel: zu jeder Tages-und Nachtzeit kommen Tiere in Notsituationen. Sie werden rund um die Uhr aufgefangen und versorgt von den Helfern des Tierschutzvereins Mensch und Tier (M.u.T.) Bingen am Rhein, Rheinhessen-Naheland e.V.

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Das 24 Stunden am Tag besetzte Notruftelefon unter 0162-3145773 ist in der Region eine Besonderheit. Um die Bekanntheit der Rufnummer zu erhöhen, sind auf allen Kotbeutelstationen in Bingen und den Stadtteilen Info-Aufkleber angebracht worden. Sollte das eigene Tier plötzlich verschwinden oder ein herrenloses Tier gesichtet werden, können die Helfer von M.u.T. schnell telefonisch erreicht werden. Die Stadtverwaltung Bingen genehmigte das Aufkleben der wichtigen Information an den auffälligen Stellen.

„Dies ist eine schöne Aktion, die wir als Stadt gerne unterstützen. Ich hoffe, dass so alle Tiere schnellstmöglich wieder ihren Besitzern zurückgegeben werden können“, so Oberbürgermeister Thomas Feser beim Vor-Ort-Termin an der Burg Klopp.

In den Verbandsgemeinden Rhein-Nahe und Sprendlingen-Gensingen sollen diese Hinweisaufkleber ebenfalls angebracht werden, denn M.u.T. ist auch hier für alle Fundtiere zuständig. Die Versorgung der Tiere findet zurzeit in der Notaufnahmestation auf dem Gelände der Büdesheimer Kläranlage statt. Großes Ziel ist der Bau eines Tierschutzzentrums im Gewerbepark südlich von Sponsheim. Weitere Informationen zum Verein findet man unter www.mut-bingen.de. (Quelle: Stadt Bingen)