Symbolfoto (Notarzt) RHN
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MAINZ-BINGEN/INGELHEIM (red) – Die Rettungsdienstbehörde Rheinhessen hat sich mit den am Standort Ingelheim tätigen Notärztinnen und Notärzten geeinigt. Der Weiterbetrieb des Notarztstandortes ist damit über den September hinaus gesichert und wird zunächst rund um die Uhr weiterbetrieben – der Landkreis gleicht das finanzielle Defizit aus. Die Rettungsdienstbehörde arbeitet parallel dazu bereits an einer nachhaltig tragfähigen Dauerlösung, die ab Januar 2022 gelten soll. Hierzu laufen bereits Gespräche für eine Zusammenarbeit – aktuell mit dem Binger Marienhaus Heilig-Geist-Hospital.

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Hintergrund: Grundlage für eine Dauerlösung war zunächst die wissenschaftliche Untersuchung des Status quo durch die Projektgruppe OnePlan des Instituts für Mathematik der Universität Kaiserlautern. Der daraus entstandene Ergebnisbericht wurde der Rettungsdienstbehörde am 11. August 2021 durch das Innenministerium des Landes Rheinland-Pfalz übermittelt und musste zunächst durch den Ärztlichen Leiter Rettungsdienst, Dr. Guido Scherer, einer fachlichen Auswertung unterzogen werden. Danach suchte die Behörde Anfang September mit den Vertretern der Notärzte und des Binger Krankenhauses das Gespräch. In diesem Dialog eröffnete das Marienhaus Heilig-Geist-Hospital am 23. September, doch nicht als Träger für die Übergangszeit bis Ende 2021 zur Verfügung zu stehen. Zu diesem Zeitpunkt lag bereits das Angebot der Kreisverwaltung auf dem Tisch, notfalls entstehende Finanzierungslücken zu übernehmen.

(Quelle: Kreisverwaltung Mainz-Bingen)

 

 

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