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Mainz (jk)-Im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidium Mainz sind die Verkehrsunfälle mit verletzten und getöteten Menschen im Jahr 2019 zurückgegangen.Insgesamt kam es zu 2.579 Verkehrsunfällen bei denen Menschen verletzt oder getötet wurden. Das sind 126 Unfälle weniger als im Vorjahr. Nicht angepasste Geschwindigkeit war die häufigste Unfallursache bei Unfällen mit Schwerverletzten und Getöteten. Insgesamt ist die Zahl der Verkehrsunfälle mit 24.750 nahezu gleichgeblieben

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Die Zahl der Verkehrsunfälle unter Beteiligung von Kindern und jungen Erwachsenen nimmt seit Jahren ab und auch in 2019 kann wieder einen Rückgang verzeichnet werden.”Wir sind sehr froh über diesen Rückgang und es zeigt, dass unsere Präventionsarbeit an Kindergärten und Schulen Früchte trägt. Beispielsweise haben wir über 3.000 Schülerinnen und Schüler der 9. und 12. Klassen über die Gefahren der Teilnahme am Straßenverkehr unter Drogen- bzw. Alkoholeinfluss unterrichtet und unsere Mitarbeitenden der Polizeipuppenbühne erreichten knapp 5.000 Kinder und Eltern mit ihrem Präventionsprogramm”, erklärt Polizeipräsident Reiner Hamm.

Die landesweite Kampagne zur Fahrradsicherheit “Sicher fahr ich Rad”, die 2019 mit zahlreichen Präventionsmaßnahmen und Kontrollen ins Leben gerufen wurde, sowie die Fahrradkontrollwoche, die im August 2019 durchgeführt wurde, wirken sich positiv aus. Denn die Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Radfahrenden sind im Bereich des Polizeipräsidiums Mainz auf 721 Verkehrsunfälle in 2019 zurückgegangen. Somit sind das 33 weniger als 2018. Dabei wurden 522 Radfahrende verletzt. Die Langzeitentwicklung zeigt, dass die Radfahrer circa die Hälfte der Unfälle selbst verursacht haben, etwa durch zu geringe Abstandhaltung, zu hohe Geschwindigkeit, Vorfahrt und falsche Fahrbahnbenutzung.

Die Unfälle mit LKW-Beteiligung sind im Polizeipräsidium Mainz angestiegen, ebenfalls die LKW-Unfälle mit Verletzten. Zur Überprüfung der Verkehrstüchtigkeit von LKW-Fahrenden wurden fünf Großkontrollen durchgeführt. Insgesamt wurden 672 LKW-Fahrende präventiv kontrolliert. In 82 Fällen musste die Weiterfahrt untersagt werden. Bei drei Kontrollen mit dem Schwerpunkt Repression wurden insgesamt 703 LKW-Fahrende überprüft. Dabei gab es lediglich zwei Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen. “2020 sind erneut Kontrollen vorgesehen, um die Anzahl der Verkehrsunfälle mit LKW-Beteiligung zu reduzieren”, sagt Polizeipräsident Reiner Hamm. (Quelle: Polizeipräsidium Mainz)