MAINZ (k)- Im Rahmen einer Pressekonferenz präsentierte die Stadt Mainz gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Verwaltung, Handel und Verkehr wesentliche Trends und Entwicklungen rund um die Mainzer Innenstadt. Neben den persönlichen Einschätzungen der Teilnehmenden wurden auch aktuelle Zahlen zur wirtschaftlichen Lage, Passantenfrequenz und Nutzung des ÖPNV vorgestellt.
Stärkung der Innenstadt und Fortsetzung zentraler Maßnahmen
Oberbürgermeister Nino Haase betonte die Bedeutung des 0-Euro-Samstags, der inzwischen bundesweit Aufmerksamkeit erlangt habe:
„Die Aktion belebt die Innenstadt, unterstützt den Einzelhandel und wirkt positiv auf den öffentlichen Nahverkehr. Auch die verlängerten Öffnungszeiten der Außengastronomie am Wochenende haben sich bewährt. Beide Maßnahmen werden wir 2026 fortführen. Das ist ein klares Signal für eine starke Innenstadt.“
Zugleich kündigte der Oberbürgermeister an, dass die Stadt in den kommenden Wochen weitere Projekte zur Attraktivitätssteigerung vorstellen werde.
Wirtschaftliche Entwicklung und stabile Rahmenbedingungen
Wirtschaftsdezernentin Manuela Matz hob die positive Entwicklung der Innenstadt hervor:
„Unsere City ist lebendig, attraktiv und verfügt über eine sehr niedrige Leerstandsquote von nur 6,5 Prozent. Die Passantenfrequenz ist hoch, und auch die Tourismuszahlen erreichen neue Rekorde. Der Handel wandelt sich – und das eröffnet Raum für innovative Konzepte, die das Angebot bereichern.“
Die Stadt investiere kontinuierlich in die Weiterentwicklung des Standortes, was sich sichtbar auszahle.
ÖPNV profitiert von 0-Euro-Samstag
Auch aus Sicht der Mainzer Verkehrsgesellschaft (MVG) war die Aktion ein voller Erfolg. Geschäftsführer Florian Wiesemann erklärte:
„Wir wollten neue Fahrgäste für den ÖPNV gewinnen und langfristig binden – und genau das ist uns gelungen. Die große mediale Aufmerksamkeit hat zudem eine erhebliche Werbewirkung für die Mainzer Mobilität erzeugt. Deshalb setzen wir die Aktion 2026 fort.“
Handel wächst – trotz Herausforderungen
Jan Sebastian, Präsident des Handelsverbands Rheinland-Pfalz, ordnete die Entwicklung des stationären Handels ein:
„Der Mainzer Handel wächst – wenn auch nicht ganz so stark wie ursprünglich prognostiziert. Doch im Bundesvergleich stehen wir gut da, in Rheinland-Pfalz sogar sehr gut. Die Leerstände sind gering, insbesondere in den guten Lagen. Mainz besitzt gemessen an der Einwohnerzahl die größte Fußgängerzone Deutschlands.“
In einigen Randlagen habe sich der Handel zugunsten einer lebendigen Gastronomieszene verändert, was von der Bevölkerung gut angenommen werde.
Dynamische City und starkes Netzwerk
Citymanagerin Sandra Klima betonte die positive Dynamik der Mainzer Innenstadt:
„Wir begrüßen jedes Jahr 20 bis 40 neue Geschäfte – darunter viele Neugründungen, Concept Stores und trendige Einzelhändler. Das zeigt, wie stark unser Netzwerk ist.“
Verkaufsfördernde Maßnahmen wie verkaufsoffene Sonntage und der Tourismusfonds würden zusätzliche Besucher anziehen und die Innenstadt weiter beleben.
Gleichzeitig appellierte sie an die Stadt, Themen wie Ordnung und Sauberkeit noch konsequenter anzugehen:
„Viele Influencer präsentieren Mainz bereits mit großem Stolz. Nun ist es Zeit, dass auch die Mainzerinnen und Mainzer selbst dieses positive Bild mittragen.“




























