{"id":2249,"date":"2017-12-19T10:58:07","date_gmt":"2017-12-19T09:58:07","guid":{"rendered":"https:\/\/rheinhessen-news.de\/news\/?p=2249"},"modified":"2017-12-19T10:58:07","modified_gmt":"2017-12-19T09:58:07","slug":"mainzer-stadtvorstand-zieht-fuer-das-jahr-2017-eine-positive-bilanz-besonders-bei-schaffung-von-wohnraum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/rheinhessen-news.de\/news\/2017\/12\/19\/mainzer-stadtvorstand-zieht-fuer-das-jahr-2017-eine-positive-bilanz-besonders-bei-schaffung-von-wohnraum\/","title":{"rendered":"Mainzer Stadtvorstand zieht f\u00fcr das Jahr 2017 eine positive Bilanz &#8211; Besonders bei Schaffung von Wohnraum"},"content":{"rendered":"<div class=\"rhein-vor-dem-inhalt\" style=\"margin-left: auto;margin-right: auto;text-align: center;\" id=\"rhein-2210585800\" data-cfpa=\"16996\" data-cfpw=\"16996\"><div class=\"rhein-adlabel\">Werbung<\/div><a href=\"https:\/\/a.check24.net\/misc\/click.php?pid=302210&aid=341&cat=14\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/a.check24.net\/misc\/view.php?pid=302210&aid=341&cat=14\" width=\"1200\" height=\"300\" style=\"max-width: 100%; height: auto;\" ><\/a><\/div><script type=\"text\/javascript\">;new advadsCfpAd( 16996 );<\/script><p><strong>MAINZ (red) &#8211;<\/strong> Im Rahmen einer Pressekonferenz stellten Oberb\u00fcrgermeister Michael Ebling gemeinsam mit B\u00fcrgermeister G\u00fcnter Beck sowie den Beigeordneten Christopher Sitte, Dr. Eckart Lensch, Katrin Eder und Marianne Grosse den Jahresbericht der Stadtverwaltung 2017 vor. Im Jahresbericht 2017 gibt das Dienstleistungsunternehmen \u201eStadtverwaltung\u201c zum nunmehr f\u00fcnften Mal den B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern einen kompakten Einblick in eine spannende Arbeitswelt, in der sich das Leben der Stadt mit allen seinen wichtigen Facetten in Beruf und Freizeit widerspiegelt. Es ist der allj\u00e4hrliche Leistungsbericht der Stadtverwaltung, mit dem den B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern gegen\u00fcber Rechenschaft abgelegt wird.<\/p>\n<p>Oberb\u00fcrgermeister Michael Ebling betonte, dass die Anspr\u00fcche an die Verwaltung steigen: \u201eDie Aufgaben, die uns als Kommune auferlegt werden, werden nicht weniger, sondern von Jahr zu Jahr mehr. Nicht zuletzt aufgrund neuer Bundes- und Landesgesetze und den daraus resultierenden Aufgaben f\u00fcr die St\u00e4dte und Gemeinden. Mit dem jetzt ver\u00f6ffentlichen Jahresbericht wollen wir f\u00fcr die Menschen, die in der Landeshauptstadt Mainz leben, Rechenschaft ablegen und zeigen, welche Herausforderungen die 4.532 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung und der Eigenbetriebe in den vergangenen Monaten gemeistert haben. Ich bin \u00fcberzeugt, dass es uns auch zuk\u00fcnftig gelingt, unsere Stadt kontinuierlich positiv weiterzuentwickeln.\u201c<\/p>\n<p>Die Vorstellung des Jahresberichtes nutzen die Mitglieder des Stadtvorstandes, um einen Blick auf das zur\u00fcckliegende Jahr zu werfen und die Schwerpunktthemen des anstehenden Jahres 2018 zu benennen.<\/p>\n<p>Oberb\u00fcrgermeister Michael Ebling r\u00fcckte dabei die Themen Tag der Deutschen Einheit und bezahlbaren Wohnraum in den Mittelpunkt und betonte, dass Mainz wirtschaftlich sehr gut dastehe.<\/p>\n<p>\u201e2017 war ein besonderes Jahr f\u00fcr Mainz: F\u00fcr uns war es eine gro\u00dfe Ehre, gastgebende Stadt des Tags der Deutschen Einheit sein zu d\u00fcrfen. Es ist uns gelungen die Einheitsfeierlichkeiten mit der typischen Mainzer Lebensfreude zu verbinden. Das B\u00fcrgerfest in der Mainzer Innenstadt bot ein vielf\u00e4ltiges Programm. Ein riesiges Erlebnis f\u00fcr die Stadt, die Mainzerinnen und Mainzer und unsere G\u00e4ste. Wir haben Mainz an den beiden Tagen als weltoffene, lebensfrohe und gastfreundliche Stadt pr\u00e4sentiert. Ein Lob, das wir Mainzerinnen und Mainzer von vielen G\u00e4sten bekommen haben. Mehr als eine halbe Million B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger aus der gesamten Republik feierten friedlich und gut gelaunt in unserer Stadt\u201c, so Eblings positives Fazit zum diesj\u00e4hrigen Einheitsfest. \u201eGerne m\u00f6chte ich mich auch beim Land Rheinland-Pfalz als Veranstalter, den Rettungs- und Ordnungskr\u00e4ften und allen Beteiligten f\u00fcr die gute Zusammenarbeit bedanken, insbesondere bei den unz\u00e4hligen freiwilligen Helferinnen und Helfern. An beiden Tagen waren allein rund 550 st\u00e4dtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Dienst. Hinzu kommen 500 freiwillige Helferinnen und Helfer\u201c, erkl\u00e4rt Ebling.<\/p>\n<p>Als weiterhin gr\u00f6\u00dfte Herausforderung der kommenden Jahre bezeichnete der Oberb\u00fcrgermeister die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum und die damit verbundene Infrastruktur: \u201eDie Landeshauptstadt Mainz geh\u00f6rt zu den wachsenden St\u00e4dten in Deutschland. Allein in den Jahren 2007 bis 2017 hat sich die Einwohnerzahl um rund 16.000 Personen erh\u00f6ht. Die Schwarmstadt Mainz zieht als bedeutender Hochschul- und Medienstandort viele Studierende und junge Berufst\u00e4tige an. Um den rasanten Anstieg der Mieten zu bremsen, muss Wohnraum erhalten und geschaffen werden. Vor allem beim sogenannten bezahlbaren Wohnraum besteht ein hoher Bedarf, denn neben jungen Leuten sind auch viele Familien mit Kindern darauf angewiesen.\u201c<\/p>\n<p>Als einen \u201eriesen Schritt nach vorn\u201c angesichts des angespannten Wohnungsmarktes in Mainz bezeichnete Oberb\u00fcrgermeister Michael Ebling daher die diesj\u00e4hrigen Stadtratsbeschl\u00fcsse zur Schaffung von weiteren 3.000 neuen Wohnungen. \u201eDer Stadtrat hat im Sommer gr\u00fcnes Licht f\u00fcr 2.000 neue Wohnungen im Heilig Kreuzviertel geben und gleichzeitig die Realisierung weiteren 1.000 Wohnungen auf der Frankenh\u00f6he und auf dem Gel\u00e4nde der GFZ Kaserne eingeleitet\u201c, so Ebling. \u201e25% der Wohnungen werden sozial gef\u00f6rdert. Das ist ein starkes Signal f\u00fcr den wachsenden Bedarf nach Wohnraum und gleichzeitig ein wichtiger Beitrag f\u00fcr die Stabilit\u00e4t des Wohnungsmarktes &#8211; zu Gunsten aller Mieterinnen und Mieter in Mainz.\u201c<\/p>\n<p>Mit Blick auf die Entwicklung der Mainzer Wirtschaft und Ansiedlungspolitik betonte Ebling, dass die aktuellen wirtschaftlichen Kennzahlen und Studien belegen, dass die Mainzer Wirtschaft sehr gut dastehe: \u201eDie Mainzer Wirtschaft ist stark, sie ist modern und international wettbewerbsf\u00e4hig \u2013 nicht zuletzt aufgrund der guten Rahmenbedingungen die wir als Landeshauptstadt zu bieten haben. Aktuelle Ansiedlungen wie Hermes, Deutsche Anlagen Leasing (DAL), Cube Optics (Huber &amp; Suhner) oder Deublin belegen dies.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDank der guten Konjunktur war das Jahr 2017 auch am Arbeitsmarkt ein erfolgreiches Jahr. Bis Ende November sanken die Arbeitslosenzahlen auf ein Rekordtief von rund 9.000 registrierten Arbeitslosen, den niedrigsten Wert in einem November seit 1993. Die Arbeitslosenquote sank auf 5,5 Prozent. Durch die kr\u00e4ftig gestiegene Nachfrage nach Arbeitskr\u00e4ften steigt auch die Zahl der Besch\u00e4ftigten immer weiter an. Die Besch\u00e4ftigungszahlen in Mainz befinden sich seit Jahren auf einem kontinuierlichen Wachstumspfad und liegen derzeit auf Rekordniveau. Laut den aktuell vorliegenden Zahlen f\u00fcr das Jahr 2017 gingen in der Stadt Mainz \u00fcber 111.000 Menschen einer sozialversicherungspflichtigen Besch\u00e4ftigung nach\u201c, freut sich Oberb\u00fcrgermeister Ebling.<\/p>\n<p>Bei seinem Jahresausblick 2018 nannte Ebling die Ma\u00dfnahmen zur Aufwertung und Erneuerung der Mainzer Innenstadt. \u201eWir setzen die Erneuerung der Mainzer Innenstadt weiter fort. Wir investieren massiv in die st\u00e4dtische Infrastruktur und schaffen neue attraktive Stra\u00dfen und Pl\u00e4tzte in unserer Stadt. Die Bauma\u00dfnahme Bahnhofstra\u00dfe wird 2018 beendet und die Umbauma\u00dfnahmen der Gro\u00dfen Langgasse werden begonnen.\u201c<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus nannte Ebling die Themen Rathaussanierung und das Gutenbergjahr 2018: \u201eWir schauen zufrieden auf 2017 und blicken obendrein optimistisch auf das kommende Jahr. Wir werden konsequent weiter an den gro\u00dfen Themen dieser Stadt arbeiten. Mit den vorliegenden Gutachten und Planungen haben wir endlich eine belastbare Entscheidungsgrundlage und k\u00f6nnen auf Basis dieser Angaben \u00fcber die Zukunft des Mainzer Rathauses sprechen. Aufgrund der erheblichen technischen, energetischen und baulichen M\u00e4ngel des Arne Jacobsen Geb\u00e4udes hoffe ich dass wir im ersten Halbjahr 2018 endlich eine Entscheidung \u00fcber die Zukunft des Geb\u00e4udes treffen, sonst l\u00e4uft uns die Zeit weg\u201c, so Ebling.<\/p>\n<p>\u201e2018 feiert die Landeshauptstadt Mainz ein kleines Gutenbergjubil\u00e4um: Denn dann j\u00e4hrt sich dessen Todestag zum 550sten Mal. Im Gutenbergjahr 2018 richtet sich der Blick auf die Vergangenheit, aber auch auf die Gegenwart und die Zukunft mit Social Media, 3D-Druck und Co. Zeitgen\u00f6ssische Formen der Kommunikation und neue Informationstechnologien sowie die Interaktion von Mensch und Medien werden das ganze Jahr \u00fcber in Fachforen, Ausstellungen und Events beleuchtet\u201c, freut sich Ebling auf das Gutenbergjahr 2018.<\/p>\n<p>B\u00fcrgermeister G\u00fcnter Beck, Dezernent f\u00fcr Finanzen, Beteiligungen und Sport erkl\u00e4rte, dass &#8211; wie bereits beim Jahresausblick prognostiziert &#8211; die Neuausrichtung und Neustrukturierung des Taubertsbergbades wesentlich das Jahr 2017 gepr\u00e4gt hat. \u201eIch bin stolz, was wir in diesem Jahr geleistet haben. Es war ein langer und schwieriger Prozess, doch entscheidend ist, dass das Taubertsbergbad nicht geschlossen werden musste, somit der Schul- und Vereinssport weiterhin gesichert wurde und wir nun ein tragf\u00e4higes Zukunftskonzept am Umsetzen sind.\u201c Hierzu musste neben der Satzungs\u00e4nderung der Mainzer Stadtwerke AG auch die Mainzer Stadtbad GmbH gegr\u00fcndet werden, verschiedene Vertr\u00e4ge \u2013 sei es der liegenschaftliche Einbringungsvertrag, der Unternehmenskaufvertrag (sog. \u201eAsset Deal\u201c) zwischen Insolvenzverwalter und Stadtbad GmbH sowie ein Kooperationsvertrag, welcher die Zusch\u00fcsse und das Verh\u00e4ltnis zwischen Stadtbad GmbH und Stadt Mainz regelt &#8211; abgestimmt, verhandelt und geschlossen werden. \u201eAn dieser Stelle m\u00f6chte ich mich noch mal herzlich bei allen Beteiligten bedanken\u201c, so Beck. \u201eDie Tatsache, dass der Stadtrat am 29. November 2017 das Zukunftskonzept einstimmig beschlossen hat zeigt, welch eine Herkulesaufgabe hier alle Beteiligten aus Verwaltung, Stadtwerke und vor allem auch von den Mitarbeitern des Taubertsbergbades gemeistert wurde!\u201c<\/p>\n<p>Ein weiteres gro\u00dfes Thema, welches G\u00fcnter Beck in 2017 bewegte, waren die B\u00fcrgerh\u00e4user Hechtsheim, Finthen und Lerchenberg. Hier wurden in diesem Jahr die Planungen finalisiert und die Bau- und Zuschussantr\u00e4ge eingereicht. \u201eEin Meilenstein im Genehmigungsprozess, war die im Dezember erfolgte Genehmigung der Raumprogramme der neuen B\u00fcrgerh\u00e4user durch die ADD. Im n\u00e4chsten Schritt erwartet die Mainzer B\u00fcrgerh\u00e4user GmbH &amp; Co.KG zeitnah die positive Mitteilung der ADD zum vorzeitigen Ma\u00dfnahmenbeginn. \u201eDie Ausschreibung zum Abriss liegt in der Schublade, sodass mit Erhalt der Genehmigung zum vorzeitigen Abriss, dieser auch schnellstm\u00f6glich erfolgen kann. Wie die Vereine und B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger in den Ortsteilen warten auch wir auf die Genehmigung zum Abriss. Der Zeitplan ist und bleibt eng bemessen, aber das Ziel der Fastnachtskampagne 2019 im neuen B\u00fcrgerhaus bleibt bestehen\u201c, so Beck, in seiner Funktion als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Mainzer B\u00fcrgerh\u00e4user GmbH &amp; Co.KG.<\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend erkl\u00e4rt Beck, dass die permanenten Konsolidierungsbem\u00fchungen weiterhin Fr\u00fcchte tragen und sich so in 2017 die Kredite der Stadt um insgesamt 14 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr verringert haben. \u201eInsbesondere der Bereich der Liquidit\u00e4tskredite konnte deutlich verringert werden. Zum 31.12.2016 bilanzierte die Stadt Mainz 684 Mio. Euro Liquidit\u00e4tskredite; Stand 30.11.2017 waren es 662 Mio. Euro. Das ist eine Verringerung um 22 Mio. Euro. Wir liegen nun bei den Liquidit\u00e4tskrediten erstmals wieder unter dem Stand von 2009!\u201c<\/p>\n<p>Christopher Sitte, Dezernent f\u00fcr Wirtschaft, Stadtentwicklung, Liegenschaften und Ordnungswesen, sieht die Arbeit in seinen vielf\u00e4ltigen Bereichen durch das hervorragende Abschneiden der Stadt Mainz bei dem j\u00fcngsten St\u00e4dteranking, erstellt im Auf\u00actrag der \u201eWirt\u00acschafts\u00acwo\u00acche\u201c und des Por\u00actals \u201eIm\u00acmo\u00acbi-lien\u00acscout\u201c, best\u00e4tigt.<br \/>\nMainz hatte sich hier unter den 70 kreis\u00acfrei\u00acen St\u00e4d\u00acte mit mehr als 100. 000 Ein\u00acwoh\u00acnern im IW Zukunftsranking auf Platz 10 in den Top Ten platziert (gleich mit Darmstadt, Wiesbaden auf Platz 31, Frankfurt 25).<\/p>\n<p>Sitte: \u201eDiese guten Bewertungen in bundesweiten Rankings machen die Stadt f\u00fcr neue B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger und ansiedlungswillige Unternehmen noch attraktiver. So sieht der Wirtschaftsdezernent auch die st\u00e4dtische Ansiedlungspolitik als Schwerpunktthema f\u00fcr 2017. Sitte: \u201eEin gutes Beispiel ist die Ansiedlung der Deutsche Anlagen-Leasing GmbH &amp; Co. KG, die mit insgesamt \u00fcber 2.000 Objektgesellschaften und ca. 250 Mitarbeitern ihre R\u00e4umlichkeiten in Mainz-Hechtsheim bezogen hat. Ebenso startete Hermes in diesem Jahr mit circa 200 neuen Arbeitspl\u00e4tzen seinen Betrieb auf dem \u00fcber 70.000 Quadratmeter gro\u00dfen Gel\u00e4nde im Mainzer Wirtschaftspark.\u201c<\/p>\n<p>Auch die Gewerbezahlen zeigten eine positive Tendenz, so Sitte. In den vergangenen drei Jahren sei die Gesamtzahl der in Mainz angemeldeten Unternehmen auf einen neuen H\u00f6chststand von 25.012 (September 2017) gestiegen.<\/p>\n<p>Der Handel in der Innenstadt ist stabil, sagt Sitte. \u201eObjektiv betrachtet ist die Leerstandsquote bei den Gesch\u00e4ften in der Mainzer Innenstadt sehr gering. Die gute Situation beim Einzelhandel in der Innenstadt belegt erneut das aktuelle Einzelhandelsmonitoring aus dem Sommer 2017.\u201c Neue und durchaus positive Perspektiven sieht der Wirtschaftsdezernent im Bereich des Karstadt-Areals. Durch die neue Eigent\u00fcmerstruktur k\u00e4me mittelfristig gesehen endlich Bewegung in dieses hochwichtige Thema f\u00fcr die Entwicklung der Innenstadt.<\/p>\n<p>Die Entwicklung im Bereich des Tourismus- und Kongresswesens sei ungebremst positiv. Sitte: \u201eUnsere Stadtmarketing-Gesellschaft mainzplus Citymarketing macht eine Top-Arbeit, die Millionenmarke bei den \u00dcbernachtungen steht kurz davor, geknackt zu werden.\u201c Auch der Hotelstandort Mainz entwickle sich durch kommende und bereits umgesetzte Investitionsprojekte sehr dynamisch. Sitte: \u201c5 neue Hotels mit rund 1.000 neuen Betten ist eine Jahresbilanz, die sich sehen lassen kann!\u201c<\/p>\n<p>Dr. Eckart Lensch, Dezernent f\u00fcr Soziales, Kinder, Jugend, Schule und Gesundheit, sprach in seinem Jahresr\u00fcckblick die Themen Ausbau der Kindertagesbetreuung und die Erweiterung des schulischen Angebotes an.<\/p>\n<p>\u201eDie steigenden Kinderzahlen stellen sowohl das Amt f\u00fcr Jugend und Familie als auch das Schulamt in den kommenden Jahren vor gro\u00dfe Aufgaben. Somit wird auch im kommenden Jahr die Priorit\u00e4t im Dezernat sowohl auf dem Neubau von Kindertagesst\u00e4tten als auch auf Ausbau von Grundschulen und weiterf\u00fchrenden Schulen liegen\u201c, erl\u00e4utert Dr. Eckart Lensch.<\/p>\n<p>Dr. Lensch betont, dass die Landeshauptstadt Mainz engagiert das Betreuungsangebot ausweitet: \u201eSeit 2009 haben wir rund 50 Millionen Euro in den Ausbau der Kitas investiert und konnten so rund 1.300 neue Betreuungspl\u00e4tze in Mainzer Kitas schaffen. Bis 2021 sollen zus\u00e4tzliche 1.948 Kita-Pl\u00e4tze neu geschaffen werden. Allein im Doppelhaushalt 2017\/2018 sind hierf\u00fcr rund 20 Millionen Euro vorgesehen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eEin weiterer Schwerpunkt wird die Ganztagsbetreuung in Grundschulen einnehmen. Hier ist eine offensive \u00d6ffentlichkeitsarbeit gemeinsam mit dem Bildungsministerium geplant. Ziel soll sein, dass sich noch mehr Grundschulen daf\u00fcr entscheiden, ihr Angebot am Nachmittag auszubauen und somit zum einen eine Verbesserung von Vereinbarkeit Familie und Beruf und zum anderen den Ausbau von Bildungsangeboten zu gew\u00e4hrleisten\u201c, f\u00fchrt Dr. Lensch weiter aus.<\/p>\n<p>Katrin Eder, Dezernentin f\u00fcr Umwelt, Gr\u00fcn, Energie und Verkehr, beleuchtete in ihrem Jahresr\u00fcckblick die umfangreichen Bauarbeiten in der Stadt und hier insbesondere an der Bahnhofstra\u00dfe, die einen Qualit\u00e4tssprung an Komfort f\u00fcr die Passantinnen und Passanten sowie eine deutliche Aufwertung des Stadtbilds brachten.<\/p>\n<p>\u201eDer Umbau der zentralen \u00d6PNV-Trasse in der Bahnhofstra\u00dfe war ein echter Kraftakt. W\u00e4hrend jahrzehntealte Ver- und Entsorgungsleitungen bis in eine Tiefe von 4,5 Meter erneuert wurden, mussten Busse und Bahnen gro\u00dfr\u00e4umig umgeleitet werden. Neben den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Stadtplanungsamtes und des st\u00e4dtischen Wirtschaftsbetriebes geht mein Dank daher auch an die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer f\u00fcr Ihre Geduld in dieser schwierigen Phase. Fazit ist: Die Bahnhofstra\u00dfe ist sch\u00f6ner geworden und seit Herbst kann nun das durch die Mainzelbahn komplettierte \u00d6PNV-System erstmals seine volle St\u00e4rke zeigen\u201c, betont Katrin Eder.<\/p>\n<p>\u201eAuch im Bereich des Umwelt- und Naturschutzes ist ein Meilenstein gelungen. Die Welt diskutiert \u00fcber Insekten- und Vogelsterben und wir arbeiten in der Umweltverwaltung aktiv dagegen: Nach \u00fcber 20 Jahren ist es endlich gelungen, die Wiesen auf dem Layenhof und den Ober Olmer Wald und damit insgesamt 533ha Fl\u00e4che unter Naturschutz zu stellen. Aber auch in der t\u00e4glichen Arbeit ist das Thema F\u00f6rderung der Artenvielfalt zum obersten Prinzip geworden: Ob beim Verzicht auf chemische Mittel, einem ver\u00e4nderten M\u00e4hrhythmus oder dem Anlegen besonders wertvoller Wiesen als Lebensr\u00e4ume f\u00fcr Insekten.\u201c<\/p>\n<p>\u201eAuch im Klimaschutz nehmen wir unsere Verantwortung gerne wahr: Im September hat der Stadtrat hat einstimmig das vom Gr\u00fcn- und Umweltamt erarbeitete Konzept zum Masterplan 100% Klimaschutz f\u00fcr die Landeshauptstadt Mainz beschlossen. Damit haben die Stadtr\u00e4tinnen und Stadtr\u00e4te den eingeschlagenen Weg zum Erreichen der Mainzer Klimaschutzziele bis 2050 95 Prozent der Treibhausgas-Emissionen zu reduzieren erneut best\u00e4tigt und den Startschuss f\u00fcr die Umsetzung des Masterplans gegeben.\u201c<\/p>\n<p>F\u00fcr 2018 betont Katrin Eder folgende Schwerpunkte: \u201eAb Februar werden sich die deutschen St\u00e4dte mit dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts auseinandersetzen m\u00fcssen, was die Frage der Einhaltung der Luftgrenzwerte angeht. Hier droht das Damoklesschwert eines Dieselfahrverbots. Die Stadt Mainz erarbeitet derzeit einen Masterplan Green City, der die Grundlage ist, Mittel aus dem Dieselfonds abzurufen: Schwerpunkte werden dabei die weitere Verbesserung der Bedingungen f\u00fcr den \u00d6PNV, den Fu\u00df- und Radverkehr als auch die Umstellung der st\u00e4dtischen Fahrzeugflotten auf umweltfreundliche Antriebe sowie der Ausbau der Elektromobilit\u00e4t sein. Ziel ist eine Verbesserung der Luftqualit\u00e4t und damit der Gesundheitsschutz der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger und Verhinderung eines Dieselfahrverbots\u201c, so Eder.<\/p>\n<p>\u201eEin weiterer Schwerpunkt wird nat\u00fcrlich weiterhin sein, die Stadt fit f\u00fcr die Zukunft und sch\u00f6ner zu machen: Alles in den Schatten stellen wird der fu\u00dfg\u00e4ngerfreundliche Umbau und die Attraktivit\u00e4tssteigerung Gro\u00dfen Langgasse. Sie entstand nach dem 2. Weltkrieg aus einer Schneise der Verw\u00fcstung und wird ab 2018 endlich aufgewertet. Auch im Bereich der Gr\u00fcnanlagen werden wir die Sanierung der denkmalgesch\u00fctzten Wallanlage beginnen.\u201c<\/p>\n<p>Bau- und Kulturdezernentin Marianne Grosse unterstreicht, dass auch im vergangenen Jahr die Stadt- und Bauleitplanung im Zeichen der Schaffung von Wohnraum stand. \u201eNeben zahlreichen kleineren Projekten konnten bei den gro\u00dfen Quartiersentwicklungen bis zur Jahresmitte 2017 wichtige Beschl\u00fcsse gefasst und Meilensteine erreicht werden\u201c, so Grosse. An erster Stelle stand der Satzungsbeschluss zum &#8222;Heiligkreuz-Viertel&#8220;, einem urbanen Wohnquartier mit ca. 2.000 zus\u00e4tzlichen Wohneinheiten. Parallel konnte das Wettbewerbsverfahren f\u00fcr ein neues Baugebiet auf der Hechtsheimer H\u00f6he erfolgreich abgeschlossen werden, welches Raum f\u00fcr weitere ca. 500 Wohneinheiten bieten wird. F\u00fcr das Areal der GFZ-Kaserne in der Mainzer Oberstadt wurde von den st\u00e4dtischen Gremien die Neufassung eines Rahmenplanes f\u00fcr ca. 500 Wohneinheiten auf den Weg gebracht.<\/p>\n<p>Die Denkmalpflege wird thematisch nach wie vor bestimmt vom R\u00f6mischen Mainz, hier insbesondere dem Drusus-Stein, den R\u00f6mersteinen und dem R\u00f6mische B\u00fchnentheater, von der Sanierung des Kurf\u00fcrstlichen Schlosses und von der Zitadelle. \u201eEs ist f\u00fcr den Erhalt der Zitadelle ein wichtiger Schritt getan worden, indem ein Kompromiss zwischen Denkmalschutz und Naturschutz gefunden wurde, um die barocke Festungsanlage f\u00fcr die Zukunft erlebbar zu machen\u201c, freut sich die Bau- und Kulturdezernentin.<\/p>\n<p>Bei den Hochbauma\u00dfnahmen steht an erster Stelle neben dem Schulaus- und -neubau die Errichtung weiterer Kitas. F\u00fcr Letzteres galt es ein System zu entwickeln, m\u00f6glichst schnell, viele Kitas kosteng\u00fcnstig zu bauen, denn der Handlungsbedarf ist riesengro\u00df. \u201eLaut Kindertagesst\u00e4ttenbedarfsplan der Stadt Mainz fehlen bis 2021 1.948 Kitapl\u00e4tze. Grund genug also, sich intensiv Gedanken zu machen, wie man bei der Vielzahl der notwendigen Kitaneubauten die Planungen rationalisieren und auf eine gemeinsame Basis stellen kann\u201c, so Baudezernentin Grosse. Als Ergebnis wurde die Mainzer Baukasten-Kita entwickelt, die inzwischen schon Interessenten aus anderen St\u00e4dten auf den Plan gerufen hat. Grosse: \u201eEs ist durchaus vorstellbar, dass die Mainzer Baukasten-Kita ein Exportschlager wird.\u201c<\/p>\n<p>Au\u00dferdem stehen im Hochbau weiter an oberster Stelle selbstverst\u00e4ndlich die Erweiterung des Gutenberg-Museums und die Ert\u00fcchtigung des Naturhistorischen Museums.<\/p>\n<p>\u201eIn der Kultur bleibt es mein Ziel, allen Akteuren, Initiativen und Einrichtungen, die in Mainz Kultur machen, ein Forum des Austauschs und der Diskussion zu geben. Um das zu erreichen, habe ich gemeinsam mit der Kulturverwaltung der Landeshauptstadt Mainz die Erarbeitung eines Kulturentwicklungskonzepts auf den Weg gebracht. Dabei geht es um einen partizipativen Prozess, um Akteure unterschiedlicher Ebenen und T\u00e4tigkeitsfelder zusammenzubringen und im besten Fall den Ansto\u00df zu geben f\u00fcr zuk\u00fcnftige Kooperationen und Synergien. Ich bin fest davon \u00fcberzeugt, dass es uns gemeinsam gelingen wird, Mainz als Standort von Kunst und Kultur zu st\u00e4rken und weiter voranzubringen.\u201c<\/p>\n<div class=\"rhein-nach-dem-inhalt\" style=\"margin-left: auto;margin-right: auto;text-align: center;\" id=\"rhein-2187653427\" data-cfpa=\"16994\" data-cfpw=\"16994\"><div class=\"rhein-adlabel\">Werbung<\/div><a href=\"https:\/\/www.willius-senzer.de\/\" aria-label=\"selzer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/rheinhessen-news.de\/news\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/selzer.png\" alt=\"\"  srcset=\"https:\/\/rheinhessen-news.de\/news\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/selzer.png 640w, https:\/\/rheinhessen-news.de\/news\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/selzer-300x82.png 300w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" width=\"640\" height=\"174\"  style=\"opacity: 1 !important;\" \/><\/a><\/div><script type=\"text\/javascript\">;new advadsCfpAd( 16994 );<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>MAINZ (red) &#8211; Im Rahmen einer Pressekonferenz stellten Oberb\u00fcrgermeister Michael Ebling gemeinsam mit B\u00fcrgermeister G\u00fcnter Beck sowie den Beigeordneten Christopher Sitte, Dr. Eckart Lensch, Katrin Eder und Marianne Grosse den Jahresbericht der Stadtverwaltung 2017 vor. Im Jahresbericht 2017 gibt das Dienstleistungsunternehmen \u201eStadtverwaltung\u201c zum nunmehr f\u00fcnften Mal den B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern einen kompakten Einblick in eine [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,28],"tags":[],"class_list":{"0":"post-2249","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","6":"category-allgemein","7":"category-mainz"},"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v25.8 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Mainzer Stadtvorstand zieht f\u00fcr das Jahr 2017 eine positive Bilanz - Besonders bei Schaffung von Wohnraum - Rheinhessen News<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/rheinhessen-news.de\/news\/2017\/12\/19\/mainzer-stadtvorstand-zieht-fuer-das-jahr-2017-eine-positive-bilanz-besonders-bei-schaffung-von-wohnraum\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Mainzer Stadtvorstand zieht f\u00fcr das Jahr 2017 eine positive Bilanz - Besonders bei Schaffung von Wohnraum - Rheinhessen News\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"MAINZ (red) &#8211; Im Rahmen einer Pressekonferenz stellten Oberb\u00fcrgermeister Michael Ebling gemeinsam mit B\u00fcrgermeister G\u00fcnter Beck sowie den Beigeordneten Christopher Sitte, Dr. Eckart Lensch, Katrin Eder und Marianne Grosse den Jahresbericht der Stadtverwaltung 2017 vor. 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