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MAINZ (jk)- Bereits am 06.01.2023 in den Stadtteilen Finthen und Hechtsheim zu Betrugsdelikten zum Nachteil einer 75-jährigen und einer 77-jährigen Mainzerin.

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Die bis dahin unbekannten Täter gaben sich als Polizeibeamte aus und erbeuteten mit einer bekannten Betrugsmasche neben Schmuck und Bargeld, auch die Bankkarten der Geschädigten. Mit einer der Bankkarte buchten die Täter im Nachhinein noch einen mittleren Dreistelligen Betrag an einem Geldautomaten in Mainz ab, danach verlor sich zunächst die Spur der Betrüger.

Sechs Tage nach Tatbegehung, am Donnerstag den 12.01.2023, fiel bei einer Routinekontrolle der Bayrischen Grenzpolizei ein Mietwagen auf. Gegen 12:00 Uhr kontrollierten die Bayrischen Polizeibeamten auf der Autobahn, kurz vor dem Grenzübergang nach Österreich einen Pkw, der mit zwei 22-jährigen Männern aus Baden-Württemberg besetzt war. Während der Kontrolle konnten Beweismittel aufgefunden werden, die bei der Tat in Mainz-Finthen erlangt worden waren. Nach gemeinsamen Ermittlungen der Bayrischen Polizei, der Mainzer Kriminalpolizei und der Staatsanwaltschaft Mainz, konnte letztlich der 22-jährige Beifahrer mit den Taten in Mainz in Verbindung gebracht werden. Gegen den 22-jährigen Fahrer liegen derzeit keine belastenden Indizien vor. Durch die Staatsanwaltschaft Mainz wurde beim Amtsgericht in Mainz ein Haftbefehl gegen den 22-jährigen beantragt, der durch den Ermittlungsrichter erlassen wurde und durch das zuständige Amtsgericht in Bayern dem 22-Jährigen eröffnet wurde. Der junge Mann wurde im Anschluss in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Die weiteren Ermittlungen werden im Auftrag der Staatsanwaltschaft Mainz, von der Mainzer Kriminalpolizei geführt.

Quelle: Polizeipräsidium Mainz