"Kippensäule" im Bauhof. (Bild: Stadtverwaltung Ingelheim)
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Ingelheim (sm)- Im Zuge der Kippensammelaktion, die seit 12. September läuft, haben Freiwillige bereits rund 15.000 Zigarettenstummel aus dem Stadtgebiet und vom Rheinufer aufgesammelt. Eine beachtliche Menge, wie Umweltdezernentin Dr. Christiane Döll erläutert: „Pro aufgesammeltem Zigarettenstummel werden umgerechnet etwa 40 Liter Grundwasser geschützt. So kommen nach aktuellem Stand bereits über 600.000 Liter geschütztes Grundwasser zusammen.“ Damit ist das 2019 erreichte Ergebnis von knapp 20.000 Kippen schon fast erreicht.

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Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Organisationen sind auch weiterhin aufgerufen, sich am Kippensammeln zu beteiligen, um diese beeindruckende Zahl weiter zu steigern. Noch bis 8. Oktober läuft die Aktion. Die Abgabe in einer speziellen Box vor dem Bauhofeingang am Großmarkt ist dort im Aktionszeitraum jederzeit möglich. Die Aktiven können die gesammelten Stummel am besten in Tüten einwerfen. Schließlich werden die Kippen in eine Acrylglassäule gefüllt, die sich nach und nach füllt und die den Zwischenstand anzeigt (siehe Foto). Die Kippen werden nach Ende der Aktion recycelt.

„Je mehr Bürgerinnen und Bürger sich engagieren, desto besser. Am allerbesten wäre es allerdings, wenn die Raucher ihre Kippen künftig nicht in der Umwelt, sondern in geeigneten Müllbehältern entsorgen würden“, appelliert Oberbürgermeister Ralf Claus. Gemeinsam mit Dr. Döll bedankt er sich bei allen engagierten Freiwilligen und hofft weiterhin auf rege Beteiligung.

(Quelle: Stadtverwaltung Ingelheim)

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